LEIDENSCHAFT IST ES, WENN FOTOGRAFIE MEHR IST ALS NUR EIN BILD
Fotografie ist Leidenschaft und muss von Herzen kommen. Deshalb nehmen wir nur Projekte an, die uns wirklich interessieren. Alpstein Fotograf soll keine Massenproduktion sein, sondern echte Geschichten die berühren. Dafür stehen wir ein, mit unserem Namen.
„Hier stand ein Text, der euch erklären sollte, wie grossartig wir sind.“
Hier stand vor nicht allzu langer Zeit ein Text, in dem wir mit langen Floskeln erklären wollten, warum Fotografie für uns Leidenschaft ist und warum ihr uns unbedingt als Fotografen-Duo für eure Hochzeit buchen solltet.
Aber wisst ihr was? Wir haben diesen Text gelöscht. Warum? Weil man solche Sätze auf jeder zweiten Fotografen-Webseite lesen kann – wahrscheinlich auch auf unserer.
Hier möchten wir euch aber von uns erzählen. Von Alpstein Fotograf und wie alles begonnen hat. Warum wir tun, was wir tun, und was wir machen, wenn wir mal nicht tun, was wir immer tun – fotografieren.
Wir helfen euch zu erinnern – Mit Unserem Bild
Wir haben selbst erlebt, wie schnell etwas vorbei sein kann. Ein Moment kommt nie wieder zurück. Niemand ändert das. Wir haben aber auch erlebt, wie man sich an Augenblicke zurückerinnern kann. Genau das ist unsere grosse Leidenschaft geworden: euch zu helfen, euch zu erinnern.
An eure schönsten und wertvollsten Momente – ob Hochzeit, Familie oder einfach an euch selbst. Denn ja, auch wir verändern uns. Mit jedem Tag. Jeder, der schon einmal ein graues Haar gefunden hat, weiss, wovon ich rede.
Natürlich könnte man vieles auch in Protokollen oder akribischen Beschreibungen festhalten. Aber wir machen es anders.
Mit Bildern. Euren Bildern. Damit ihr euch erinnert. An eure Momente.
” unsere bilder sollen nicht nur zeigen, wie es war, sondern auch wie es sich angefühlt hat ”
— Chris Widmer | Alpstein Fotograf
Unser ERSTEs „WOW“ BILD WAR DAS MATTERHORN
Kein Scherz – es war wirklich am Matterhorn. Und es war verdammt kalt.
Ich (Chris) hatte gerade meine erste Sony R4 gekauft, dazu ein winziges Stativ. Gott sei Dank hat es an diesem Morgen nicht gewindet. Der erste Schnee lag wie Zucker auf den Felsen. Völlig ausser Atem sind wir aus der Gornergratbahn gerannt.
Es war die letzte Woche vor der Zeitumstellung – mit der ersten Bahn konnte man in dieser Woche haargenau zum Sonnenaufgang am Riffelsee aussteigen und das Matterhorn im Morgenlicht erleben.
Und nun lag er unter uns, dieser Riffelsee. Spiegelglatt. Dahinter das Matterhorn – mächtig, unerschütterlich. Der Himmel war rosa, und die ersten Sonnenstrahlen küssten gerade die umliegenden Gipfel. Neben mir stand Alina, wir beide halb am Zittern, halb am Staunen. Wir hatten es geschafft. Klick. Der Auslöser. Ein Bild.
Das war der Moment. Dieses Foto ist heute viele Jahre alt. Ich gebe zu: Ich habe versucht, dieses Bild viele Male nachzustellen, um es technisch besser zu machen – vergeblich. Kein einziger Versuch war wie der erste. Einen perfekten Augenblick kann man nicht wiederholen. Es gibt immer nur ein erstes Mal. Und das war er: der Beginn unserer Liebe zur Fotografie in den Bergen.
Warum wir zusammenpassen könnten?
unperfekt, perfekt
Chris & Alina
aus der Ostschweiz – natürlich
Wir kommen aus der Ostschweiz. „Das stimmt nicht! Liechtenstein ist nicht die Schweiz“, sagt Alina dann immer genervt, wenn ich das sage. Aber ich (Chris) möchte es nicht unnötig kompliziert machen. Alina kommt nämlich aus Planken. Und wer kennt das denn schon, oder?
Wir kommen aus der Ostschweiz und lieben unsere Heimat. Es gibt keinen (bis jetzt uns bekannten) Ort auf der Welt, der für uns so viele wunderschöne Dinge vereint wie unsere Ostschweiz. Und ja, wir haben auch schon so einige schöne Orte besucht. Zürich zum Beispiel.
Wir denken, Heimat verbindet. Heimat lenkt den Blick aufs Wesentliche. Auf das, was zählt. Unsere Heimat spiegelt sich in unserer Fotografie und ist unsere Muse.
Das Lachen Von Alina
Wie wir uns kennen gelernt haben.
Solche Geschichten sind nicht einfach zu erzählen. Vor allem, wenn man sie selber schreiben muss. Jeder, der schon einmal die eigene Liebesgeschichte aufgeschrieben hat (ich bin hier sicher nicht allein, da auch viele Paare ihr Ehegelübde selber schreiben), weiss, wovon ich spreche.
Es war ein sehr regnerischer Abend. Das Feuerwerk am Fürstenfest war leider abgesagt worden. (Das Fürstenfest ist der Nationalfeiertag im Fürstentum Liechtenstein.) Ich (Chris) dachte, der Abend sei gelaufen. Zusammen mit meinem besten Freund wollte ich eigentlich gerade gehen, da hörte ich es zum ersten Mal: das Lachen von Alina.
„Alina stand im regen und lachte“
Ob es ein Witz ihrer besten Freundin war, die – glaube ich – neben ihr stand, weiss ich natürlich nicht mehr. Aber ihr Lachen hat mich verzaubert. Es war herzlich, unbeschwert und laut.
Wie ich dieses Lachen noch heute liebe. Ansprechen – unbedingt. Ich musste die Frau mit diesem wunderschönen Lachen kennenlernen. Ganz egal wie – Hauptsache machen. Also nahm ich meinen ganzen Mut zusammen und lief zu ihr hinüber.
„Wo hast du dieses fantastische Essen her?“, log ich, um ein Gespräch ins Rollen zu bringen (sie hatte eine China-Nudel-Box in der Hand). „Von da drüben“, sagte sie – und lachte.
Unbeschreiblich, dieses Lachen. Und so hat alles begonnen. Unsere gemeinsame Geschichte. Unspektakulär – aber auch irgendwie magisch.
STECKBRIEF – FAKTEN ÜBER UNS
ES GIBT DINGE DIE SOLL MAN GENIESSEN – UND NICHT ERKLÄREN.
Unsere Lieblingskamera:
Unsere Canon Eos R3, gross aber verlässlich
Unsere Kaffeebestellung:
Cappuccino mit Hafermilch, oder ein doppelter Espresso
Diese Jahreszeit mögen wir am liebsten:
Der Herbst, weil’s so schön farbig ist
Traumziel:
San Francisco, oder Ascona
Unser tollstes Fotoshootings?
Bei Sonnenaufgang in den Bergen – magisch
Das wollten wir schon immer einmal machen?
Gemeinsam eine Safari in Afrika